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Seit 1970 ist Ubstadt ein Ortsteil (OT) der Gemeinde
Ubstadt-Weiher. Die Gemeinde entstand durch die Verwaltungs- und Gebietsreform
in Baden-Württemberg aus den vormals selbständigen Gemeinden Ubstadt, Weiher,
Stettfeld und Zeutern. Ubstadt-Weiher liegt an der Grenze zwischen Rheinebene
und Kraichgau im nördlichen Teil des Landkreises Karlsruhe, zwischen den Städten
Karlsruhe und Heidelberg.
Urkundlich erwähnt wird Ubstadt erstmals im Jahre 769 als “Villa Hubestat“; in
wechselnder Schreibweise erscheint der Name in späteren Urkunden als Obestat,
Ubestat, Opstat, Ubestad, Ubstat und seit 1705 in seiner heutigen Form.
Seit dem Mittelalter gehörte der Ort zum Hochstift Speyer, bevor er 1803 an das
Großherzogtum Baden fiel. Die Schrecken des Mittelalters (Pest und Krieg)
verschonten auch Ubstadt nicht. Mehrmals, so auch im Jahre 1622 während des
30jährigen Krieges, zogen Truppen brandschatzend durch das Dorf und machten es
nahezu dem Erdboden gleich. So erreichte die Bevölkerungszahl Ende des 17.
Jahrhunderts einen Tiefstand. Noch einmal, zur Zeit der badischen Revolution, am
23. Juni des Jahres 1849 war Ubstadt Schauplatz eines Scharmützels zwischen
preußischen Truppen und badischen Freischärlern.
Im 19. und 20. Jahrhundert entwickelte sich das Dorf, dessen Bevölkerung um
1.200 Personen schwankte, durch den allgemeinen Strukturwandel vom reinen
Bauerndorf zum Arbeiterdorf. Drei Auswanderungswellen in Notzeiten brachten
spürbare Einbrüche in der Bevölkerungszahl mit sich. Heute zählt Ubstadt 4250
Einwohner.
Die Daten für dieses OFB wurden überwiegend den Kirchenbüchern der katholischen
Pfarrei St. Andreas, Ubstadt entnommen, die ab 1698 als Originalschriften im
Pfarrarchiv aufbewahrt werden. Alle Kirchenbucheinträge im Zeitraum 1698 - 1905
verkartete der Verfasser des OFB als vorbereitende Arbeit mit einem speziellen
Verkartungsprogramm per Computer. Diese lückenlose Verkartung bildete dann die
Grundlage für die Erarbeitung des OFB.
Anstelle eines ortsgeschichtlichen Beitrages wird in der Einleitung auf zwei
Heimatbücher über Ubstadt verwiesen, die alles Wissenswerte zur Ortsgeschichte
bis in die Neuzeit enthalten.
Ergänzend zum Hauptteil (Familien/Personen) enthält das OFB folgende Indices:
Namensindex, Einzelindex aller verheirateten Frauen mit ihren Ehemännern,
Ortsindex und Berufsindex.
Eine Auflistung der Gefallenen des I. und II. Weltkrieges ist als Anlage dem OFB
beigefügt.
Ubstadt-Weiher
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Verwaltungsgliederung (Stand: 2007) |
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Staat |
Deutschland |
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Bundesland |
Baden-Württemberg |
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Regierungsbezirk |
Karlsruhe |
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Landkreis |
Landkreis
Karlsruhe |
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Koordinaten |
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Länge |
8.61889 / E
8° 37' 8'' |
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Breite |
49.1708 / N
49° 10' 15'' |
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Zusatzinformationen |
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Gemeindekennzahl |
08215084 |
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Kfz-Kennzeichen |
KA |
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Postleitzahl |
76698 |
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Einwohner |
12.880 |
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