Ortsfamilienbuch Bruttig-Fankel 1500 – 1899

 

Geograph. Lage:	RLP, PLZ: 56814
Autor:		Horst Theisen u.a.
Umfang:		698 Seiten
Format:		DIN A4, Hardcover
Art.-Nr.:		CSB-00028
Reihe dt. OSB: 	Reihe A Band 424
Preis:		€ 40,00

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...Unter diesen Aspekten entstand auch das vorliegende Familienbuch, das eine Rekonstruktion der vor 1900 in Bruttig und Fankel lebenden Bevölkerung beinhaltet. Für die Ausarbeitung wurden die Bruttiger Kirchenbücher umfassend bearbeitet. Außerdem fanden die Bestände des Landeshauptarchivs Koblenz, des Bistumsarchivs und des Stadtarchivs Trier Berücksichtigung. Diese Akten und Urkunden sollen den interessierten Leser dazu anregen, weitere noch ungesehene Quellen zu entdecken und für die Forschung nutzbar zu machen.

Bruttig-Fankel, heute eine Gemeinde von gut 1200 Einwohnern, kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken: Vom Hohen Mittelalter bis zur Eroberung der linksrheinischen Gebiete durch die Franzosen (1794) stritten sich zahlreiche geistliche und weltliche Fürsten um das Patronatsrecht über die Pfarrei und um die Zehnteinkünfte an Wein und Feldfrüchten. Politisch gehörte der Ort zwar zum Kurfürstentum Trier, aber bis 1667 lief mitten durch die Gemeinde die Grenze zwischen den kurtrierischen Ämtern Cochem und Baldeneck. Außerdem hatte Kurtrier zwei mächtige Gegenspieler, die die Vogteirechte in Bruttig und Fankel besaßen (Graf v. Sponheim und Herr v. Braunsberg). Kurz vor Ende des Alten Reiches war Bruttig-Fankel schon eine ansehnliche Gemeinde: 1787 wurden in Bruttig 696 ha Gemarkung und 353 Einwohner gezählt, in Fankel 746 ha Land und 256 Einwohner (Fabricius, Gesch. Atlas d. Rheinprov. / Bände 2 und 5). Eine kurze Chronik, worin die Geschichte der Pfarrei gewürdigt wird, geht dem Familienteil voraus und soll das Buch sinnvoll ergänzen... [aus dem Vorwort der Autoren]

 

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