Ortsfamilienbuch Wassenach 16.-19. Jhd.


Geograph. Lage:	RLP, PLZ: 56653
Autor:		Kulmus, Schmitz, Weidenbach
Umfang:		434 Seiten
Format:		DIN A4, Hardcover
Art.-Nr.:		CSB-00011
Reihe dt. OSB: 	Reihe A Band 425
Preis:		€ 32,00

Seit dem Hohen Mittelalter gehörte Wassenach zum Kurfürstentum Trier, genauer zum Oberamt Mayen. Kirchlich war Wassenach ins Landkapitel Ochtendung (Erzbistum Trier) eingebunden. Die örtliche und regionale Politik wurde jedoch von verschiedenen weltlichen und geistlichen Großgrundbesitzern mitbestimmt, so die im Ort ansässigen Herren Kolbe von Wassenach, die Ritter von Eltz, die Ritter von Breitbach-Bürresheim sowie das Kloster Maria Laach. Der Wassenacher Zehnt stand der Trierer Karthause St. Alban zu. Bis ins 17. Jh. gab es am Ort zudem noch einige wenige Untertanen des Zissener Kreuzaltars. Weiterhin lag Wassenach im Einflussbereich der Reichsritter Waldbott-Bassenheim zu Olbrück und von Bourscheidt zu Burgbrohl. Schließlich führen viele Verwandtschaften ins Nachbardorf Glees (Pfarrei Wehr).[...] Der Wassenacher Grund und Boden war – wie überall vor 1800 – zum weitaus größeren Teil im Besitz von einigen wenigen Adligen und Klöstern. Auswärtige besaßen nur wenig Land in Wassenacher Gemarkung, die meisten davon wohnten in Burgbrohl und Glees. Nach einer Schatzungsliste von 1663 mußten sich die 36 Haushalte zehn Pflüge, 70 Kühe oder Esel und 345 Schafe oder Ziegen teilen. 1720 gab es 57 Haushalte, die meisten davon rein landwirtschaftlich, dabei aber auch 13 Handwerker und zwei Gastwirte.[...]

Aus dem Vorwort der Autoren.

zurück oder zum Shop