Ortsfamilienbuch Kaisersesch 1646 – 1899



Geograph. Lage:	RLP, PLZ: 56759
Autor:		Werner Schumacher
Umfang:		1070 Seiten in 2 Bänden
Format:		DIN A4, Hardcover
Art.-Nr.:		CSB-00003
Reihe dt. OSB: 	Reihe A Band 435
Preis:		€ 35,00 Aktionspreis

Kaisersesch ist eine kleine Stadt von 3200 Einwohnern, Sitz einer Verbandsgemeinde-Verwaltung im Landkreis Cochem-Zell und auch im gewerblichen Bereich der zentrale Ort zwischen Mayen und Cochem. Seit 1798 werden in Kaisersersch standesamtliche Register geführt, und 1997 erhielt der Ort endlich wieder seine Stadtrechte, nachdem man über Jahrhunderte das Dasein eines wenig bedeutenden Landortes gefristet hat.
Im Mittelalter hat Kaisersesch für kurze Zeit eine rasante Karriere gemacht. 1322 wurde der Ort von der Mutterpfarrei in Hambuch abgetrennt und zur selbstständigen Pfarrei erhoben. Zur gleichen Zeit wird "Esch" urkundlich als "oppidum Keysers-Esch" geführt, also eine Landstadt mit besonderen Privilegien. Ebenfalls im 14. Jh. erhielt der Ort eine neue hochgotische Pfarrkirche.
Danach wurden die Befugnisse und Zuständigkeiten aber kontinuierlich abgebaut. Seit dem 16. Jh. stand Kaisersesch immer im Schatten der kurtrierischen Oberamtsstadt Mayen. 1689 wurde Kaisersesch von französischen Truppen in Schutt und Asche gelegt. Zu dieser Zeit hatte der Ort nur gut 50 Haushalte. Erst in der langen Friedensperiode nach 1715 setzte eine Erholung ein; 1725 wurde eine Poststation gegründet, und die Franzosen richteten 1798 hier eine Mairie (Bürgermeisterei) ein. In 1832 wurden 129 Haushalte gezählt. Damit hatte man die meisten Orte in der Region überflügelt.
Nachdem rings um Kaisersesch bereits etliche Ortsfamilienbücher bearbeitet worden sind, wurde zwischen 2000 und 2002 auch für den Hauptort der Region ein solches Projekt unternommen. Dazu wurden die Kirchenbücher 1646 bis 1899 umfassend bearbeitet. Außerdem wurden beispielhaft einige Quellen zusammengestellt, die den Familienteil ergänzen, z.B. eine Steuerliste von 1663 und das älteste Flurbuch von 1832. Eine 50-seitige Kurzchronik bietet einige Informationen aus der örtlichen und regionalen Geschichte. Am Ende des Buches findet man mehrere Indizes zur Erschließung, nämlich eine Register aller erwähnten Ehefrauen sowie der vorkommenden Orte, Berufe und Ämter. 

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