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Lenore Kühn (1878-1955)
Pianistin, Philosophin, Frauenrechtlerin und Parteipolitikerin (DNVP)
baltendeutscher Herkunft, vor allem aber eine vielseitige
Schriftstellerin, die in der Weimarer Republik eine erhebliche Rolle in
der Frauenbewegung spielte. Mit dieser aus den Quellen gearbeiteten
Biographie wird Lenore Kühns Wirken in die Zeitströmungen der ersten
Hälfte des 20. Jahrhunderts eingeordnet, vor allem in den Feminismus und
die Konservative Revolution.
Außerdem entsteht das Bild einer faszinierenden modernen Frau und
Akademikerin, die selbstbestimmt, schöpferisch und furchtlos ihr Leben
mit allen seinen Problemen in schwierigen Zeiten gestaltet. |
"Zweifellos hat man die hochtalentierte, arbeitsame Frau dem
Kreis der Konservativen Revolution zu-zurechnen... (eine) sorgsam
edierte und mit Gewinn zu lesende Arbeit."
Ellen Kositza in Junge Freiheit Nr. 20/11.
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"Eine vielseitig begabte Frau, die sich alle möglichen
Zeitströmungen anverwandelte, ohne in einer von ihnen ganz
heimisch zu werden....Die historische Forschung, die sich in den
vergangenen Jahren vermehrt mit Vertreterinnen
rechts-konservativer und rechtsnationaler Politik beschäftigt
hat, trifft in Lenore Kühn auf die Exponentin einer
Weltanschauung, in der Aufklärung, Germanentum, Nationalismus
und sexuelle Emanzipation eine heute bizarr wirkende Synthese
eingingen."
Christiane Liermann in FAZ v. 26.9.2011 ("Kraftvoll. Aktivistin
Lenore Kühn")
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