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Es war ein sonniger Tag und wir warteten, bis man uns auf eine
Baracke verwies, in der wir uns melden mussten. Die Umsiedlungsausweise hatten
wir in deutsch und russisch um den Hals hängen. Irgendwann bestiegen wir den
Dampfer, der uns dann auf der Donau Richtung Deutschland brachte. Die Umsiedlung
hatte begonnen.
Ein exemplarisches Stück deutscher Lebensgeschichte, aus dem Blickwinkel eines
Bessarabiendeutschen, der als Bauernsohn auf einem Hof weit weg von Deutschland
aufwuchs. Ein Leben im Rhythmus mit den Wechseln der Jahreszeiten, mit dem
Gesang der aufsteigenden Lerchen auf den Feldern, und mit altem Brauchtum und
Tradition. Eine Erzählung von einer Welt, deren Zauber man sich nicht entziehen
kann.
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Der Autor, Jakob
Deichert, 1931 in Krasna/Bessarabien geboren, erzählt in seinen
Lebenserinnerungen über seine glückliche Kindheit vor dem 2. Weltkrieg
in Krasna, einem Dorf deutscher Siedler in Bessarabien, dann die
Umsiedlung, das Leben in Westpreussen, die Flucht vor den Russen, das
Leben in der besetzten Ostzone, die Flucht nach West-deutschland, das
Leben im frühen Nachkriegsdeutschland, und der Zeit des Wiederaufbaus.
Jakob Deichert lebt seit 1954 in Köln, und sein großer Garten lässt ihn
bis heute mit der Heimat seiner Ahnen verbunden sein.
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