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Krasna war ein im
Jahr 1814 von deutschen Kolonisten aus der Pfalz, dem Saarland, dem Elsaß, aus
Baden und Württemberg gegründetes Dorf im Süden Rußlands, im Gouvernement
Bessarabien. Die Bewohner Krasnas lebten 126 Jahre unter Menschen
osteuropäischer Völker. Sie haben während dieser ganzen Zeit ihre eigene Kultur
gepflegt und bewahrt. 1940 wurden sie im Zuge der Interessensabgrenzung zwischen
Hitler und Stalin nach Westpreußen (heute in Polen) umgesiedelt, das sie gegen
Ende des 2. Weltkrieges Anfang 1945 auf der Flucht vor der Roten Armee wieder
verlassen mußten. Die meisten von ihnen flohen nach Westdeutschland, einige
blieben im Bereich der späteren DDR. Viele der letzten Generation der in Krasna
Geborenen ließen sich im nördlichen Rheinland-Pfalz nieder, nicht sehr weit von
ihren ursprünglichen Auswanderungsregionen entfernt. Der Kreis hat sich
gewissermaßen geschlossen. Das deutsche Krasna gibt es nicht mehr. Heute heißt
der Ort Krasnoe, seine Einwohner sind überwiegend Moldauer und Ukrainer.
Im folgenden soll die Geschichte des Dorfes nachgezeichnet werden.
(aus dem
Vorwort des Autors)
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